Ilm-Kreis-Kliniken
Im Notfall - Ilmkreiskliniken

Stationärer Aufenhalt

Aufnahme

In der Patientenaufnahme können Sie alle notwendigen Formalitäten erledigen.

Zur Aufnahme bringen Sie bitte mit:
  • Chipkarte Ihrer Krankenversicherung
  • Ihren Personalausweis
  • „Verordnung von Krankenhausbehandlung“ (Einweisungsschein)
  • vorhandene Gesundheitspässe(Röntgenausweis, Nothilfepass, Diabetikerpass, AllergiepassBlutspendeausweis, Organspendeausweis)
  • vorhandene Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung
  • Unterlagen über frühere Erkrankungen, die nicht in unseren
    Kliniken behandelt wurden (auch digitale Röntgenbilder)
  • eine Auflistung Ihrer aktuellen Medikation


Selbstverständlich werden Ihre Angaben vertraulich behandelt.

Die Mitarbeiter der Patientenaufnahme informieren Sie auf Wunsch auch über mögliche Wahlleistungen, z.B. die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung
in einem Einbettzimmer. In der Patientenaufnahme und in Ihrem Zimmer haben Sie die Möglichkeit, in die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB), den Tarif für Krankenhäuser, die Patienteninformation bei wahlärztlichen Leistungen und die Hausordnung der Kliniken Einsicht zu nehmen.

Öffnungszeiten der Patientenaufnahme an den Standorten
Arnstadt, Ilmenau und Großbreitenbach:
Montag – Freitag: 07.00 – 15.30 Uhr

Anmeldungen außerhalb dieser Zeiten erfolgen an der Information und in der Notfallaufnahme. In Großbreitenbach erfolgt die Anmeldung außerhalb der Öffnungszeiten der Patientenaufnahme auf der Station.


Angehörige

Bei der Aufnahme werden Sie nach Ihren Angehörigen befragt. Damit möchten wir sicherstellen, dass diese bei Bedarf Informationen schnell und präzise erhalten. Sie können bei dieser Gelegenheit unseren Mitarbeitern auch mitteilen,
ob Sie während Ihres Aufenthaltes Ihren Besucherkreis oder die Herausgabe von Informationen an Dritte eingrenzen möchten. Medizinische Informationen unterliegen dem Datenschutz und werden nur im direkten Arztgespräch an den dafür vorgesehenen Personenkreis weiter gegeben. Wenn Sie uns mitteilen, dass
wir gegenüber niemanden Auskunft geben sollen, werden wir uns daran halten.

Patientenzimmer

In den zurückliegenden Jahren wurden in unseren Kliniken die Stationen modernisiert und umgebaut, zahlreiche Neubauten entstanden. Dadurch verbesserte sich auch das Ausstattungsniveau der Zimmer. Wir können Ihnen heute einen sehr guten, den Anforderungen an ein modernes Krankenhaus
entsprechenden Standard bieten, zu denen in die Zimmer integrierte Dusch- und Toilettenräume ebenso gehören wie eine angenehme Gestaltung Ihres Zimmers.
Auf allen Zimmern finden Sie einen Fernseher und ein Telefon direkt an Ihrem Bett. Alle Zimmer sind mit den erforderlichen medizintechnischen Standards ausgestattet. Zu diesen gehört auch der Patientenruf, mit dem Sie bei Bedarf das Pflegepersonal rufen können.


Patientenzimmer


Informationen für Menschen mit einer Demenz

Unser Ziel ist es, Menschen mit Demenz angemessen zu pflegen und zu versorgen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat 2008 einen "Informationsbogen für Menschen mit Demenz bei Aufnahme ins Krankenhaus" erstellt.
Als Angehörige können sie den Bogen bei anstehender Krankenhauseinweisung ausfüllen und unserem Pflegepersonal aushändigen. Unsere Pflegekräfte und Ärzte erhalten somit neben gesundheitlichen Informationen auch wichtige individuelle Informationen, wie beispielsweise:
  • Gibt es Gewohnheiten im Tagesablauf, zum Einschlafen...?
  • Braucht die Person Hilfestellung beim Essen und Trinken, wenn ja, welche?
  • Gibt es Wünsche, Vorlieben und Abneigungen, die im Umgang zu berücksichtigen sind?

  • Durch den Informationsbogen können sich die Pflegekräfte und Ärzte mehr am Menschen orientieren, der ja meist nicht mehr für sich selber sprechen kann.


Informationsbogen - Patient mit einer Demenz > > bei Aufnahme ins Krankenhaus bitte ausgefüllt mitbringen

Bekleidung und persönliche Dinge

Persönliche Dinge helfen während eines Krankenhausaufenthaltes, sich heimisch zu fühlen. Bekleidungsstücke und Dinge des persönlichen Bedarfs gehören
sicherlich dazu. Der Platz, zur Unterbringung Ihrer persönlichen Dinge, ist in unseren Patientenzimmern jedoch begrenzt. Nacht- und Unterwäsche,Handtücher sowie die benötigten Hygieneartikel sollten in Ihrer Tasche nicht
fehlen, auch ein Bademantel oder Tageskleidung können dazu gehören.


Medikamente

Bringen Sie jene Medikamente zu Ihrem stationären Aufenthalt in den Kliniken
mit, die Ihnen Ihr behandelnder Arzt verordnet hat bzw. die Sie einnehmen.
Informieren Sie Ihren Arzt in den Kliniken darüber. Er wird darüber befinden, ob
diese Medikamente in die Therapie eingebunden werden. Zudem ist diese
Information wichtig, um die erforderliche weitere medikamentöse Behandlung
auch auf diese Medikamente abzustimmen.

Arztgespräch

Auch außerhalb der Visite haben Sie die Möglichkeit mit Ihrem Arzt über medizinische Fragen zu Ihrem Krankenhausaufenthalt zu sprechen. Dafür haben wir Sprechzeiten eingerichtet. Sprechen Sie bei Bedarf gerne Ihr Stationspersonal
an. Gleiches gilt, wenn Ihre näheren Verwandten medizinische Auskünfte erhalten möchten. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie bitte nach.

Aufklärungspflicht der Ärzte

Unsere Ärzte sind verpflichtet Ihnen über die Diagnose Ihrer Krankheit und über die Therapie ausführlich und detailliert Auskunft zu geben. Unser Pflegepersonal ist dazu nicht berechtigt. Nutzen Sie daher die Möglichkeit zu einem Gespräch mitIhrem behandelnden Arzt in der täglichen Visite oder im Arztgespräch.

Narkose

Wenn für einen operativen Eingriff eine Narkose notwendig ist, werden Ihnen die möglichen Betäubungsverfahren von einem Narkosearzt (Anästhesist) im Narkoseaufklärungsgespräch vorgestellt. Anästhesisten verfügen über eine
spezifische Ausbildung. Ein Anästhesist ist während der gesamten Operation anwesend und überwacht unter anderem Ihre Atmung und das Herz-KreislaufSystem. Das Ärzteteam besteht während des operativen Eingriffs aus Operateuren und Anästhesisten. Die Narkose wird auf Ihre Erkrankung, Ihren
körperlichen Zustand, sowie auf die Dauer und Schwere der Operation abgestimmt. Nicht nur die Operation, sondern auch die folgenden Tage sollen Sie möglichst schmerzfrei verbringen können. Manchmal wird Ihnen der Anästhesist deshalb im Narkoseaufklärungsgespräch die Anlage eines Schmerzkatheters
empfehlen. Auch die Möglichkeiten der medikamentösen Schmerztherapie werden mit Ihnen besprochen und gemeinsam vom Operateur und Narkosearzt festgelegt.


Operationen

Operationen sind chirurgische Eingriffe. In unseren Kliniken werden Operationen auf dem neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand mit modernster Medizintechnik durchgeführt.
Die Reihenfolge, in der die Operationen während eines Operationstages in unseren Kliniken durchgeführt werden, ist im Operationsplan festgelegt. Dieser Operationsplan wird immer am Vortag erstellt, sodass sich bestimmte Warte- und
Nüchternzeiten für Patienten mit geplanten Operationen ergeben.
Durch Notfälle ist es manchmal zwingend notwendig diese Pläne zu ändern. Dies kann zu zeitlichen Abweichungen führen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Operationen

Sturzprophylaxe

Eine Information für Betroffene, Patienten, Angehörige und Pflegende.

Im Krankenhaus befinden Sie sich in einer ungewohnten Umgebung. Durch Krankheit oder Operation sind Sie in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und geschwächt. Mit zunehmendem Alter nimmt naturgemäß die Reaktionsfähigkeit des Menschen ab, was unter anderem zu einem erhöhten Sturzrisiko führt. Damit es bei Ihnen zu keinem Sturz kommt, möchten wir sie auf die typischen Gefahrenquellen hinweisen. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen! Überprüfen Sie anhand des Informationsflyers "Sturzprophylaxe" Ihr persönliches Risiko.
Informationsflyer - Sturzprophylaxe


Visite

Die Visite ist ein fester Bestandteil im Krankenhausalltag. Wie es der Name schon sagt, handelt es sich hier um den regelmäßigen Besuch des Arztes an den
Krankenbetten seiner Station. Zumeist wird die Visite in den Vormittagsstunden durchgeführt. Aber auch am Nachmittag können diese Arztbesuche stattfinden.
Unser Pflegepersonal wird Sie informieren.
Visite

Besucher

Besucher sind eine angenehme Abwechslung im Klinikalltag und bringen vertraute Atmosphäre in die Patientenzimmer. Im Interesse unserer Patienten bitten wir Sie, die täglichen Hauptbesuchszeiten von 14 bis 19 Uhr zu nutzen und die klinikspezifischen Besuchszeiten zu beachten.
(Großbreitenbach: Samstag, Sonn- u. Feiertagen von 13.30 Uhr bis 16 Uhr u. nach Vereinbarung.)
Die diensthabende Schwester ist zudem berechtigt, Besuche nach Vereinbarung zu gestatten. Wir bitten Sie, dass sich Ihre Besucher zunächst auf der Station bei unserem Pflegepersonal an- und später wieder abmelden. Möchten Sie keinen
Besuch empfangen, dann teilen Sie dies bitte unserem Pflegepersonal mit.
Wenn bei Ihnen oder einem Mitpatienten in Ihrem Zimmer medizinische Untersuchungen oder Pflegeleistungen während der Besuchszeit erforderlich sind, werden wir Ihre Gäste bitten, das Patientenzimmer zu verlassen. Wir wahren damit die Privatsphäre jedes Patienten – und damit auch Ihre. Bitte haben Sie undIhr Besuch dafür Verständnis.

Blumen

Blumen im Krankenhaus?
Natürlich ist ein solcher Blumengruß etwas Schönes.
Und auch uns freut es, wenn frische Schnittblumen Ihr Patientenzimmer zieren.
Aus hygienischen Gründen können wir indes Topfpflanzen nicht in den Zimmern belassen. Eine Frage steht jedoch immer wieder, wenn Patienten das Krankenhaus verlassen und an Überlieferungen aus vergangenen Zeiten denken:
Kann ich die Blumen denn mitnehmen? Sie können.

An der Information im Eingangsbereich haben Sie auch die Möglichkeit Blumen käuflich zu erwerben.

Begleitperson

Für die Dauer Ihres Krankenhausaufenthaltes ist es möglich, je nach Kapazität, Ihre Bezugsperson mit stationär aufzunehmen. Sprechen Sie dazu mit dem zuständigen Stationsarzt. Dieser wird klären, ob eine Aufnahme einer Begleitperson aus medizinischen Gründen zwingend notwendig ist oder eine
Wahlleistung vorliegt. Im Falle einer Wahlleistung erlauben wir uns Ihrer Begleitperson eine Versorgungspauschale von 45 € Tag in Rechnung zu stellen.
Bei einer nachgewiesenen medizinischen Notwendigkeit der Mitaufnahme, wird dieser Betrag von der Krankenkasse übernommen, z.B. Mitaufnahme der Mutter eines unter 8 Jahre alten Kindes.

Entlassung

Ist Ihr Genesungsprozess fortgeschritten, wird ihr Stationsarzt darüber entscheiden, wann Sie wieder nach Hause entlassen werden können. Er wird mit
Ihnen darüber sprechen, ob und welche Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt durch Ihre Angehörigen und Ihren Hausarzt notwendig ist. Ebenso wird er Ihnen mitteilen, wie Sie selbst Ihre weitere Genesung fördern können. Dies
schließt ein, dass er sich mit Ihnen zu Medikamenten verständigt, die Sie einnehmen müssen. Ihr Entlassungstermin wird so gewählt, dass ihnen keine Versorgungslücken entstehen.
Zu Ihrer Entlassung erhalten Sie alle notwendigen Dokumente, die für Ihre Weiterbehandlung notwendig sind. Darunter befindet sich auch der Arztbrief.
Bitte nehmen Sie sämtliche persönliche Dinge wieder mit nach Hause und geben Sie Gegenstände wieder zurück, die Sie im Krankenhaus entliehen haben. Vergessen Sie nicht, Ihre Telefonkarte zu entladen und Ihre Kaution am Automaten (im Eingangsbereich) zurückzufordern.

Bitte begleichen Sie bei Ihrer Entlassung die entstandenen und von Ihnen zu tragenden Kosten an unseren Kassen. Sie können bar, mit EC-Karte, Einzugsermächtigung oder Überweisung bezahlen. Für Ihren Nachhauseweg können Sie öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nutzen, sofern Sie nicht von Ihren Angehörigen abgeholt werden.

 
Adressen
Standort Arnstadt
Bärwinkelstraße 33
99310 Arnstadt
Telefon: 03628-919-0
Fax: 03628-919-130

Standort Ilmenau
Oehrenstöcker Straße 32
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-606-0
Fax: 03677-88 20 35

Standort Ilmenau
Suchtmedizin
Oehrenstöcker Straße 32
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-606-0
Fax: 03677-8820-35

Pressekontakt Abteilungsleiterin
Management/Prokuristin
Ch. Fischer
Telefon: 03628/919 401
Fax: 03628/919 403
management@ilm-kreis-kliniken.de


 
 
nach oben   |  zurück   |  Seite drucken