Ilm-Kreis-Kliniken
Im Notfall - Ilmkreiskliniken

Medizinische Fachbegriffe

Wichtige Fachausdrücke aus dem Krankenhausalltag


A

AICD
Defibrillator (siehe dort)

Arterien
Arterien sind die Blutgefäße, die das Blut vom Herz weg in die Körperteile führen. In Körperarterien fließt hauptsächlich sauerstoffreiches Blut. Sie werden auch als Schlagader bezeichnet.

Angina
Enge, Beklemmung;
oftmals Kurzbezeichnung für Angina tonsillaris (Mandelentzündung) oder Angina pectoris (Brustenge bei Durchblutungsstörung des Herzmuskels)

Appendizitis
Blinddarmentzündung

Anästhesie
(Schmerzlosigkeit) Ist eine medizinische Fachdisziplin. Von Fachärzten für Anästhesie werden Narkosen durchgeführt.

Ablation
(Ablösung, Abtragung), steht für das Entfernen von Körpergewebe bzw. Körperteilen.

Amputation
Abtrennung eines Körperteils, unfallbedingt oder chirurgisch

Axilla
Achsel - bezeichnet in der Anatomie den Bereich zwischen Schulter und Brustwand

Adipositas
Fettleibigkeit, starkes Übergewicht (BMI > 30)

Akut
Plötzlich auftretende und schnell verlaufend

Angiografie
Kontrastmitteldarstellung der Blutgefäße mit bildgebenden Verfahren

Asthma
Ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege, die in allergischen und nicht-allergischen Formen auftreten kann.

Arteriographie
Untersuchungsmethode zur Darstellung von Schlagadern (Arterien)

Argonplasma-Koagulation
Ein elektrothermisches Verfahren, das z.B. zur Blutstillung oder Tumorverkleinerung eingesetzt wird.

Adenotomie
operative Entfernung der Rachenmandel

Akupunktur
(acus = Nadel, punctio = das Stechen) Teilgebiet der chinesischen Medizin

ASB
Arbeiter-Samariter-Bund - Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation

B

Bronchien
Mittelgroße Atemwege in der Lunge

Bronchoskopie
Atemwegsspiegelung

Bypass
Umgehung verengter oder verschlossener Arterien

Bradykardie
verlangsamter Herzschlag

Bodyplethysmographie
Verfahren der Lungenheilkunde zur Messung von Lungen- und Atemparametern

benigne Prostatahyperplasie
gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse des Mannes

Blutgruppenserologie
Analyse des flüssigen Anteil des Blutes hinsichtlich der Blutgruppe.

C

Chemotherapie
Medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen

Chirurgie
Lehre von der operativen Behandlung krankhafter Störungen und Veränderungen im Organismus

Coronarangiographie
Spezielle Form der Röntgenuntersuchung der Herzkranzgefäße

Computertomographie (CT)
ist ein Röntgenverfahren, mit dem der menschliche Körper in Querschnittbildern (Schnittbildverfahren) dargestellt wird.

Cholangioskopie
Eine Cholangioskopie ist eine direkte Ausleuchtung und Betrachtung der Gallenwege.

D

Diabetologie
Eine medizinische Fachrichtung der Inneren Medizin, die sich mit der Behandlung des Diabetes mellitus beschäftigt

Diabetisches Fußsyndrom
Der diabetische Fuß ist eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Ist eine Zerstörung tiefen Gewebes, welche mit Störungen der Nerven oder einer Durchblutungsstörung in den Beinen einhergeht.

Defibrillatoren
Sind implantierte schrittmacherähnliche Geräte zur Erkennung und Therapie von bösartigen schnellen Herzrhythmusstörungen (Tachykardien).

Dopplersonografie
Doppler- bzw. Duplex-Sonografie ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen (Arterien und Venen) gemessen wird.

Diabetes mellitus
(Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.

Durchleuchtung
Eine Untersuchungsmethode, bei der die Röntgenkamera mit einem Monitor verbunden ist, sodass der Arzt das zu untersuchende Organ direkt am Bildschirm betrachten kann, nennt man Durchleuchten.

DRK
Deutsches Rotes Kreuz - Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation


E

Echokardiographie
Untersuchung des Herzens mittels Ultraschallsonografie

Ergometrie
Unter Ergometrie versteht man die Messung von Leistungsparametern des Herz- und Gefäßsystems bei gezielter körperlicher Belastung.

EKG
Messung von Herzströmen in Ruhe, unter Belastung oder als Langzeit-EKG über 24 Stunden

Endoskopie
Ausleuchtung und Betrachtung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Spezialgerätes (Endoskop)

Elektrophysiologie
Untersuchung und Behandlung von Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen

ERCP
Mit der ERCP werden die Gallenwege und der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse beurteilt.



Epilepsie
epileptische Anfallserkrankungen – Erkrankung des Gehirns, die zum Krampfanfall führt.

Ekzem
Ein Ekzem ist eine entzündliche Erkrankung der obersten Hautschicht.

Endokrinologie
Die Endokrinologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Störungen des komplexen Systems der hormonellen Steuerung beschäftigt.

EEG
medizinischen Diagnostik zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns.

ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie)
Bei der ESWL wird der Harnstein von außen durch die Haut mit einer gebündelten Stoßwelle langsam in kleine Fragmente aufgespalten, die in der Regel spontan über den Harnleiter abgehen. Der Stein wird während der Behandlung durch eine Röntgendurchleuchtung geortet. Für die ESWL ist keine Narkose notwendig, die Behandlung erfolgt nach Gabe eines starken Schmerzmittels. Je nach Steingröße, Steinhärte und Steinlage sind unter Umständen mehrere Behandlungen bis zur Steinfreiheit erforderlich. Endoskopische Steinentfernung aus dem Harnleiter (URS: Uretero-renoskopie)
In Vollnarkose wird ein 1,3 bis 2,3 mm dünnes Endoskop unter Sicht über die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt. Durch das Endoskop können die Steine zerkleinert und die Bruchstücke entfernt werden. Manchmal ist bei einer Schwellung des Harnleiters die vorübergehende Einlage einer dünnen Harnleiterschiene notwendig, die in der Regel nach 2 Wochen ambulant in örtlicher Betäubung mittels einer Blasenspiegelung entfernt wird.

F

Fango
Mineralschlamm aus heißen Thermalquellen, oft eingesetzt als Heilmittel in der Reiz- und Wärmebehandlung.

Facharzt
Mediziner, der sich durch mehrjährige Weiterbildung Kenntnisse in einem bestimmten Fachgebiet der Medizin angeeignet hat.

Febril
fiebrig, fieberhaft; rektal gemessene Temperatur über 38,5 °C.

Fibrin
Eiweiß, das die Grundlage für den Blutfaserstoff bildet. Im Rahmen der Blutgerinnung wird es durch die Wirkung von Thrombin aus Fibrinogen gewonnen. Mehrere Fibrine werden vernetzt und bilden einen Gerinnungspfropf. Im Verlauf kann dieses Netz wieder gespalten werden, was man als Fibrinolyse bezeichnet.

Flexion
Die Beugung, d. h. die Bewegung der Wirbelsäule, der Gliedmaßen bzw. von Teilen der Gliedmaßen aus der Streck- in die Beugestellung. Beispiel: Kniebeuge.

Fraktur
Syn.: Knochenbruch, Fraktur; Trennung des Zusammenhalts eines Knochens, der über seine Elastizitätsgrenze hinaus belastet wird. Es können Bruchstücke (Fragmente) entstehen, die sich z. B. in ihrer Lage verschieben können (Dislokation). Eine Fraktur ist Folge äußerer Gewalteinwirkung, und zwar direkt am Knochen oder indirekt an einer anderen Stelle als am Ort des Bruches. Entsteht eine Fraktur spontan, so spricht man von einer pathologischen (krankhaften) Fraktur, die aufgrund eines schon vorgeschädigten Knochens entsteht.

Fruchtblasenspiegelung
Syn.: Amnioskopie; Betrachtung der Fruchtblase mittels Endoskop durch Scheide und Muttermund. Sie wird in der Spätphase einer Risikoschwangerschaft zur Beurteilung von Gefahren für das Ungeborene vorgenommen.

FSME
Syn.: Frühsommer-Meningoenzephalitis; die im Frühsommer auftretende, durch Zecken der Gattung Holzbock übertragene Infektion der Gehirnhäute (Meningitis). Von dieser Erkrankung vornehmlich betroffene Regionen sind: Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Südosteuropa.

G

Gastroenterologie
Die Gastroenterologie befasst sich, als Teil der Inneren Medizin mit den Verdauungsorganen.

Gastroskopie
Magenspiegelung

Gynäkologie
Frauenheilkunde

H

Hepatologie
Hepatologie ist ein Spezialgebiet der Gastroenterologie und beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung der Leber und der Gallenwege.

Herzkatheteruntersuchung
Röntgen-Kontrastmitteldarstellung der Herzkranzgefäße über einen dünnen, in die Arterien eingeführten Katheter

H2-Atemtestung
Atemgasanalyse, zur Beurteilung der Dünndarmfunktion, z.B. bei Verdauungsstörungen

HNO
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Hämatologie/ Hämostaseologie
Die Hämatologie befasst sich mit den Veränderungen des Blutes und den Blutkrankheiten.

I
Inkontinenz
Unvermögen, Harn oder Stuhl zurückzuhalten

Intensivmedizin
Die Intensivmedizin beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände und Krankheiten.

intraaortale Ballonpumpe (IABP)
Ist ein notfallmedizinisches Hilfsmittel zur Unterstützung einer insuffizienten Herztätigkeit (z. B. nach Herzinfarkt)

Immuntherapie
Immuntherapie ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Behandlungsansätze, mit denen die Aktivität des Immunsystems beeinflusst werden soll.

Infertilität
Empfängnisunfähigkeit, Zeugungsunfähigkeit

Internist
Facharzt für Innere Medizin

J

Jochbein
Das Jochbein ist ein paariger Knochen des Gesichtsschädels am seitlichen Rand der Augenhöhlen.

K

Kardiologie
Kardiologie ist die Lehre vom Herzen.

Kreuzbandrupturen
Unvollständiger oder vollständiger Riss eines oder beider Kreuzbänder.

Koronarangiographien
Spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der die Herzarterien abgebildet werden. Sie wird im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung durchgeführt.

Kardioversion
Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus bei best. Rhythmusstörungen des Vorhofs

Kipptisch
Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der Anpassung des Blutdrucks an passive Lageänderungen (Synkopendiagnostik)

Klinische Chemie
Analyse von chemischen Kenngrößen bzw. chemischen Vorgängen, die im Rahmen von physiologischen und biochemischen Vorgängen im Körper entstehen.

Koloskopie
Darmspiegelung

L

Laparoskopie
Bauchspiegelung - Bei der Bauchspiegelung führt der Arzt ein röhrenförmiges optisches Untersuchungsgerät (Endoskop) in die Bauch- oder Beckenhöhle ein, um die inneren Organe zu beurteilen. Die Bauchspiegelung wird zur Diagnostik aber auch für Operationen eingesetzt.

Liposuktion
Fettabsaugung

Lithotripter
Nierensteinzertrümmerer, Harnsteinzertrümmerer

M

Magnetresonanztomographie (MRT)
auch Kernspintomographie genannt, nicht-invasives, bildgebendes Diagnoseverfahren

Mammographie
Röntgenuntersuchung der Brust

Mammachirurgie
Eingriffe an der Brust

Minimal-invasiv
Eingriffe mit kleinstmöglichen Verletzungen von Gewebe, sowohl der Haut als auch der anderen Gewebe. Möglich wird das durch den Einsatz kleinster Kameras und Operationsinstrumente

MCU
Die Miktionszystourethrografie (MCU) ist eine Röntgenkontrastuntersuchung von Blase und Harnröhre, vor und während der Blasenentleerung (Miktion) durchgeführt wird.

manuelle Lymphdrainage
ist eine Form der physikalischen Therapie und wird häufig nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung angewendet.

N

Narkose
Schmerzausschaltung, Betäubung

Neonatologische Intensivstation
ist eine Station für intensivtherapiepflichtige Früh- und Neugeborene

Neuropädiatrie
Ein medizinische Fachgebiet, das sich mit den neurologischen Krankheiten (Gehirn, Nerven) der Kinder beschäftigt.

Neuraltherapie
Ein Verfahren der alternativen Medizin, eine Injektionstherapie mit einem örtlichen Betäubungsmittel

Neurologe
Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems

O

Onkologen
befassen sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Tumoren

Orbitabodenbrüchen
(Durch-)Bruch des Augenhöhlenbodens zur Kieferhöhle hin

Osteodensitometrie
Knochendichtemessung

Osteoporose
Knochenschwund Erkrankung des Skeletts

P

Prothetische Versorgung - Prothetik
Entwicklung bzw. Herstellung von Prothesen, also künstlichem Ersatz für verlorene Organe oder Körperteile

PCI
Perkutane Coronarintervention (Behandlung von Engstellen in Herzkranzgefäßen mittels Ballon u/o. Stent)

PM
Herzschrittmacher (Pacemaker)

Polypen
Geschwulst

Perinatalzentrum Level 2
Einrichtungen zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen, die bestimmte organisatorische und strukturelle Bedingungen nachweisen müssen.

Polysomnografie
ist eine Untersuchung und Messung bestimmter biologischer Parameter im Schlaf.

pH-Metrie
Langzeitsäuremessung in der Speiseröhre und/oder dem Magen über einen Zeitraum von 24 Stunden

Prostatakarzinom
ist eine bösartige Tumorerkrankung und geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse aus

Prostata
Vorsteherdrüse

Polytoxikomanie
Suchterkrankungen mit zu vielen Substanzen

Pharmakotherapie
die konservative medikamentöse Behandlung einer Erkrankung.

Periduralanästhesie
rückenmarksnahe Betäubung

Phlebographie
Röntgenkontrastmitteldarstellung der Venen

Physiotherapie
physikalische Therapie, gezielte Behandlung gestörter Körperfunktionen mit physikalischen, naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Wärme, Elektrizität, Kälte, Licht, Bewegung

Pneumonie
Entzündung der Lunge

Proktologie
Lehre von den Mastdarmkrankheiten

Prostatektomie
vollständige Entfernung der Prostata

Perkutane Nierensteintherapie
Endoskopische Nierensteintherapie

Periduralanalgesie
rückenmarksnahe Kathetertechnik zur Schmerzbehandlung

Pädiatrie
Kinderheilkunde

Palliativstation
Station auf der Patienten ohne Aussicht auf Heilung der Grunderkrankung behandelt und gepflegt werden, deren Lebenszeit auf wenige Monate oder Wochen begrenzt ist. Ziel der Behandlung und Pflege ist, die verbliebene Lebensqualität zu erhöhen/erhalten und Schmerzen zu lindern

Pathologe
die Pathologen beschäftigen sich mit krankhaften oder abnormen Veränderungen des menschlichen Organismus.

perineale Afterloadingtechnik
spezielle Strahlentherapie-Technik zur Behandlung des Prostatakrebs

PNL (perkutane Nephrolitholapaxie)
Bei größeren Nierensteinen ist eine ESWL Behandlung nicht sinnvoll, da viele Sitzungen und Zusatzeingriffe bei großer Steinmasse notwendig werden können. Als Verfahren bietet sich hier die perkutane endoskopische Nierensteinentfernung an.
In Vollnarkose wird das Nierenbecken unter Ultraschallortung anpunktiert, ein 9 mm dünnes Endoskop in die Niere vorgeschoben und unter Sicht der Stein zerkleinert. Die Steinfragmente werden dann mit einer dünnen Zange durch das Endoskop entfernt.

psychosozialen Belange
Hilfestellung bei familiären und persönlichen Konflikten

R

Rechtsherzkathetermessplatz
Untersuchungsgerät zur Feststellung der Druckverhältnisse im kleinen Kreislauf über einen dünnen biegsamen Katheter, der über eine Vene ins rechte Herz und in den Lungenkreislauf geschoben wird

Radionuklidbehandlung
Therapieverfahren, bei denen dem Patienten radioaktive Substanzen verabreicht werden, die sich in bestimmten Geweben (z.B. in Tumorgewebe) anreichern und dort Zellen zerstören.

Radiologie
Anwendung elektromagnetischer Strahlen und mechanischer Wellen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken.

Rhinoplastik
operative Korrektur der äußeren menschlichen Nase
retropubische radikale Prostatavesikulektomie
Form der Prostatektomie (vollständige Entfernung der Prostata) bei der Prostatakrebserkrankung)

S

Sonographie
Untersuchung des Körpers mit Ultraschallwellen

Stent
Gefäßstütze

STEMI
großer Herzinfarkt, der sofort im Herzkatheter behandelt werden muss (vgl. NSTEMI)

Synkope
Bewusstlosigkeit

Speichelsteinen
kleiner, harter Stein, aufgebaut aus Bestandteilen des Speichels, welcher sich in einer Speicheldrüse bildet. Speichelsteine bilden meistens in der Unterkieferspeicheldrüse) oder in der Ohrspeicheldrüse.

Schmerzsyndrom
chronische Schmerzwahrnehmung

T

Traumatologie
Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und Therapie

transösophageale Echokardiographie TEE-„Schluck“- ECHO
Verfahren, bei dem der Ultraschall-Schallkopf in die Speiseröhre eingeführt wird. Auf diese Weise können besonders die Vorhöfe des Herzens, die Aorten- und Mitralklappe sowie der Anfangsabschnitt der Aorta (Hauptschlagader) beurteilt werden

transrektalen Prostatasonographie
ein bildgebendes Diagnoseverfahren, bei dem mit Hilfe von Ultraschall über eine in den After eingeführte Ultraschallsonde eine Aufnahme der inneren Organe in der Beckenregion gemacht wird.

transurethraler Chirurgie
urologische Operationstechnik über die Harnröhre

Tumoranämie und –kachexie
Begleiterscheinungen bei Tumorerkrankungen, Mangelernährung, Bewegungsmangel

Tonsillektomie
chirurgische Entfernung der Gaumenmandeln

Tinnitus
eine akustische Wahrnehmung, die zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr wirkt, ein- oder beidseitig wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer Störung der Hörfunktion.

U

Ultraschall
Physikalische Wellenform meist synonym gebraucht für Sonografie aber auch Therapiemethode in der Physiotherapie

Urologie
Lehre von den Harn- und männlichen Geschlechtsorganen und deren Krankheiten

Ureter
Harnleiter

Urostoma
künstlicher Blasenausgang und Harnableitung nach Verlust der Blase

Urininkontinenz
unkontrollierter Urinverlust über die Harnröhre

URS: Uretero-renoskopie
Harnleiterspiegelung

V

Venen
Blutgefäße, die das im Körper zirkulierende Blut zurück zum Herzen führen

Varikozele
Krampfader der Hodenvenen im Hodensack, eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Venenklappen

Varizen
Krampfadern

Videoendoskopie
Ausleuchtung und Betrachtung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Spezialgerätes unter Nutzung digitaler Bildübertragungstechniken

Verletztenartenverfahren
Zulassungsverfahren durch die Berufsgenossenschaft zur stationären Behandlung von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Schulunfällen

Vorhofflimmern
häufigste spezielle Herzrhythmusstörung, die zu unregelmäßigen Ausschlag führt

Viszeralchirurgie
operative Behandlung der Organe im Bauchbereich

Varikozelenbehandlung
Behandlung von Krampfadern im Hoden

Vita
Leben

W

Wächterlymphknoten
Der erste Lymphknoten, über den Lymphflüssigkeit aus Organen fließt, ist der sogenannte Wächterlymphknoten

Z

Zystektomie
Harnblasenentfernung

Zystoskopie
Blasenspiegelung


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Management/Prokuristin
Ch. Fischer
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Fax: 03628/919 403
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