Ilm-Kreis-Kliniken
Im Notfall - Ilmkreiskliniken

Bereich 1: Kardiologie und Angiologie

Chefarzt
Dr. med. Oliver Gastmann
Tel: 03628 919 161
Fax: 03628 919 371
Email: innere1.arn@ilm-kreis-kliniken.de
 
Chefarzt Dr. med. O. Gastmann - Vita

Im Bereich 1 am Standort Arnstadt werden schwerpunktmäßig Herzkreislauferkrankungen behandelt.
Der Bereich umfasst eine Wachstation mit 13 Überwachungsbetten, in die auch eine Einheit zur Schlaganfallbehandlung integriert ist, und zwei Stationen mit insgesamt 52 Betten mit normalem Pflege- und Überwachungsstandard (Station 4 (18 Betten), Station 5 (34 Betten)).
Geplante Aufnahmen finden zusammen mit ersten wichtigen Eingangsuntersuchungen in unserem Aufnahmezimmer direkt in der kardiologischen Funktionsabteilung statt.

Im Herzkatheterlabor (biplane Anlage) werden diagnostische Linksherzkatheteruntersuchungen (Koronarangiographien und Untersuchungen von kranken Herzklappen), Behandlungen von Herzkranzgefäßverengungen mittels Ballons und Gefäßstützen inklusive bioresorbierbarer Gefäßstützen (Scaffolds, ABSORB®), geplante Rekanalisationen von chronisch verschlossenen Kranzgefäßen und notfallmäßige Wiederöffnungen von Herzkranzgefäßen beim Herzinfarkt durchgeführt. Jährlich werden ca. 1100 – 1200 Untersuchungen mit einem Interventionsanteil von 400 – 450 Untersuchungen durchgeführt. 90 % der Untersuchungen lassen sich bei geeigneten Gefäßverhältnissen auch von einem Unterarmgefäß aus durchführen. Dies macht den Eingriff, aber insbesondere die Nachsorge (Druckverband), für den Patienten angenehmer.
Als spezielle Techniken für Gefäßeröffnungen stehen die Rotablation und ein LASER zur Verfügung. Der angiologische Schwerpunkt liegt in der konventionellen Diagnostik und Therapie der pAVK und der hirnversorgenden Halsgefäße. Es besteht eine enge Kooperation mit der seit 2013 etablierten Gefäßchirurgie (Gefäßteam), um fachübergreifend die bestmögliche individuelle Therapie auszuwählen.

In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin erfolgt die Behandlung von Kreislaufschocks im Rahmen von sehr schweren Herzinfarkten. Hierzu steht im Herzkatheterlabor auch eine intraaortale Ballonpumpe (IABP) zur Kreislaufunterstützung zur Verfügung.

HKL ARN

Der Kathetermessplatz ermöglicht auch die Diagnostik und Therapie von anderen Gefäßen, vorzugsweise von Engstellen in der Becken- und Beinversorgung (pAVK) aber auch von Nierenarterien und darmversorgenden Gefäßen (PTA).

Die nicht-invasive Diagnostik beinhaltet als Kernstück die Echokardiographie, bei der mittels Ultraschall das Herz strukturell und funktionell in Ruhe und unter Belastung (Stressechokardiogramm) untersucht werden kann. Hierfür steht ein Gerät der neuesten Generation parat.
Für bestimmte Erkrankungen wie Herzklappenentzündungen (Endokarditis) oder fragliche Blutgerinnselablagerungen im Herzen kommt die transösophageale Echokardiographie (TEE, „Schluckecho“) zum Einsatz, bei der das Herz von der Speiseröhre aus mit Ultraschall untersucht wird.

Mit dem neuen Rechtsherzkathetermessplatz können Blutdruckerhöhungen im Lungenkreislauf erfasst und entsprechende Therapiemöglichkeiten abgeleitet und überprüft werden.

Mit der Ergometrie (EKG-Ableitung unter Belastung) werden Hinweise erlangt auf das Vorliegen von verengten Herzkranzgefäßen, die dann eine Linksherzkatheteruntersuchung mit Darstellung dieser Gefäße mit Röntgenkontrastmittel notwendig machen.

Die Diagnostik und Behandlung bestimmter Arten von „Herzrasen“, die mittels ausgesuchter Katheter untersucht (Elektrophysiologie) und endgültig behandelt (Ablation) werden, ist in den Ilm-Kreis-Kliniken nicht möglich und bleibt Zentren mit darauf spezialisierten eigenen Abteilungen vorbehalten.
Medikamentöse Akuttherapien symptomatischen Herzrasens sind natürlich jederzeit möglich, ebenso wie die Beendigung von Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, mittels Kardioversion (Elektroschock unter Kurznarkose).

Abgerundet wird die nicht-invasive Diagnostik durch einen sogenannten „Kipptisch“, bei der Kreislaufsituationen erfasst werden können, die zur Bewusstlosigkeit führen.

Etabliert im Bereich 1 ist des Weiteren die Implantation von Herzschrittmachern (1- und 2-Kammersystemen) bei zu langsamer Herzfrequenz, von Defibrillatoren (AICD) zur Erkennung und Beendigung von bösartigen schnellen Herzrhythmusstörungen und die Implantation von kardialen Resynchronisationssystemen (3-Kammer-Schrittmacher und 3-Kammer-AICDs) bei Herzschwäche und nachgewiesener Asynchronität der beiden Herzkammern, sowie von Impulsgebern zur Kontraktionsverstärkung des Herzmuskels
(CCM – kardiale Kontraktilitätsmodulation).

Neben dieser speziellen kardiologischen und angiologischen Ausrichtung stehen wir mit unseren 65 Betten über unsere Notaufnahme natürlich zusammen mit dem Bereich 2 der Inneren Medizin für sämtliche stationären Behandlungen aller internistischen Krankheitsbilder zur Verfügung.

Über entstehende weitere Behandlungsmöglichkeiten und Investitionen im Bereich der Kardiologie/Angiologie werden wir an dieser Stelle berichten.

Telefonische Hotline der Klinik für Innere Medizin 1 Standort Arnstadt

am  2. Mittwoch eines jeden Monats

von 14:00 - 16:00 Uhr
Tel. 03628 919400


 

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Adressen
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Bärwinkelstraße 33
99310 Arnstadt
Telefon: 03628-919-0
Fax: 03628-919-130

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Oehrenstöcker Straße 32
98693 Ilmenau
Telefon: 03677-606-0
Fax: 03677-88 20 35

Standort Ilmenau
Suchtmedizin
Oehrenstöcker Straße 32
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Pressekontakt Abteilungsleiterin
Management/Prokuristin
Ch. Fischer
Telefon: 03628/919 401
Fax: 03628/919 403
management@ilm-kreis-kliniken.de


 
 
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